Modul Bioanalytik

Im Rahmen des Zusatzmoduls „Bioanalytik“ erfolgt bei denjenigen Patienten, die ihre Einwilligung dazu erklären, die Entnahme von Blut und Hautabstrichen zu Beginn und am Ende der Studie, sowie zusätzlich kleinen Hautbiospien vor und nach der Einleitung einer neuen Behandlung.

 

An diesen Proben werden in anonymisierter Form, also ohne Bezug zu Namen, die erblichen Grundlagen der Neurodermitis sowie des unterschiedlichen Ansprechens auf bestimmte Behandlungsformen und die Entwicklung der Keimbesiedelung der Haut („Mikrobiom“) untersucht.

Die Erkenntnisse, die daraus gewonnen werden, können dazu beitragen, die Erkrankung besser zu verstehen, die Behandlungen zu verbessern, und Vorbeugemaßnahmen zu entwickeln. Damit können Registerpatienten einen wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Erkrankung leisten.

 

Die Teilnahme an diesem Zusatzmodul ist freiwillig und aus einer Nichtteilnahme entstehen keinerlei Nachteile. Es besteht jederzeit die Möglichkeit, von der Teilnahme an diesem Zusatzmodul zurückzutreten. Bei Rücktritt von der Studieneinwilligung werden die Proben vernichtet und die entsprechenden Daten gelöscht.

 

Eine Teilnahme am Neurodermitisregister ist auch ohne Zustimmung zur "Bioanalytik" möglich.

 

Koordinierender Studienleiter für das Zusatzmodul "Bioanalytik" ist Prof. Stephan Weidinger am Universitätsklinikum in Kiel (siehe Kontakt).

 

Verantwortliche Mitarbeiterin ist Frau Inken Harder iharder@dermatology.uni-kiel.de 

 

Aktuell nehmen die Zentren in Berlin, Buxtehude, Dresden, Hannover, AKS Heidelberg, Kiel, Mainz sowie an der LMU München am Zusatzmodul "Bioanalytik" teil.

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© Medizinische Fakultät und Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden, Zentrum für Evidenzbasierte Gesundheitsversorgung